Gerson Goldschmidt
Am seidenen Faden
Ein jüdisches Überlebensschicksal aus Lübeck und Belgien
1997; 166 Seiten; € 10,23. ISBN 3-89649-508-9

 

Deutschland, Januar 1933, Hitler wird Reichskanzler.

Der elf jährige jüdische Knabe Gerson Goldschmidt wird in Folge der Nazipropaganda von Klassenkameraden verprügelt.

Die Familie Goldschmidt, die auf einen dreihundertjährigen Stammbaum in Deutschland zurückblickt, verlässt Nazideutschland und sucht in Belgien ein neues Leben aufzubauen.

10. Mai 1940. Das neutrale Belgien wird von Deutschland angegriffen. Gerson, noch Inhaber eines deutschen Passes, wird bei einer Passkontrolle als Feind verhaftet und per Viehwagon nach Süd-Frankreich verschickt.

Während fünfeinhalb Jahren wird er seiner Freiheit beraubt. Seine Familie wird er nie mehr wiedersehen. Sie wurden deportiert und vergast.

Sein Drang nach Freiheit zwingt Gerson zu lebensgefährlichen Fluchtversuchen, wodurch sein Leben ständig am seidenen Faden hängt. Es ist  auch die Geschichte und das Wirken einer denkwürdigen, aussergewöhnlichen Frau, Recha Sternbuch, der Gerson einen Großteil seiner Rettung verdankt.

Eine spannende biographische Überlebensgeschichte.

 

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