Wenda Focke

Diese Demenz muss nicht sein

Ein Essay

1. Aufl. 2011. 132 S., € 14,80. ISBN 978-3-86628-407-4

 

Wenda Focke

Diese uralte besungene Welt

 

Fré  Focke

Komponist  und  Pianist

 

Skizzen eines Künstlerlebens

 

1. Aufl. 2010. 156 S., €24,00. ISBN 978-3-86628-356-5

 

 

 

Wenda Focke

Goldstaub vom Weltenspiegel
der Erfahrungen

 

Russische Poeten im 20. Jahrhundert

Boris Pasternak, Marina Zwetajewa

Ossip Mandelstam, Anna Achmatowa

Joseph Brodsky

 

1. Aufl. 2009. 230 S., €24,00. ISBN 978-3-86628-290-2

 

„Goldstaub vom Weltenspiegel der Erfahrung“ stellt  Leben und Werk der größten russischen Poeten des 20. Jahrhunderts vor, beeindruckende Beispiele der Menschlichkeit in einer Zeit unmenschlicher Grausamkeiten. Dennoch schrieben sie fast nur Poesie und poetische Prosa, zeitkritisch skeptisch, wütend, zärtlich, herb, ironisch – sie: Pasternak, Zwetajewa,  Mandelstam, Achmatowa und Brodsky.

In ihrem Denken Europäer zahlten sie bitter dafür.

 

Vor allem ihr Alterswerk hat an eindringlicher Modernität nichts eingebüßt, ist z. T. noch kaum entdeckt. Zwei von ihnen sind Nobelpreisträger für Literatur, Pasternak (1958) und Brodsky (1987). Verdient  hätten ihn sicher die anderen, meinte Brodsky in seiner Dankesrede auf den Nobelpreis, denn  es sei nicht  möglich, auf dem Papier noch im Leben  besser zu sein als sie.

Kunst und persönliche Freiheit gehören eng zusammen. Und es ist die Kunst, die den Künstler wie den Menschen überhaupt erst die Privatheit menschlicher Existenz lehrt. (Brodsky) 

Für diese gilt es einzutreten –  überall in der Welt.

 

 

 

 

Wenda Focke

… und hat keinen Namen

Gedichte

2007 - 2008

1. Auflage 2009. 80 Seiten, € 9,95.
ISBN 978-3-86628-267-4

 

 

 

 

Wenda Focke

Dieses Wunder voller Leben

4 Essays über

Virtualität versus Wirklichkeit?

Mein Körper und Ich – eine Freundschaft?

Körpererinnerungen

Universale Körpersprache

Erste Auflage 2008, 150 Seiten; € 16,00. ISBN 3-86628-224-9

Der Mensch ist ein Mikrokosmos und wäre ohne die Basis seines Körpers nicht existent. Der Körper ist mehr als nur Körper, er lebt durch eine stetig fließende Kommunikation zwischen Gewahrwerdung, Psyche, Gefühl, Emotion und Verstand. Verliert sich das innere Gleichgewicht, leidet der Mensch in seinem Körper.

In den vorliegenden Essays, deren Grundmuster philo-sophischer und psychologischer Natur ist, werden folgende vier Themen vorgestellt:

 

  1. Virtualität  versus Wirklichkeit?
  2. Mein Körper und Ich -  eine Freundschaft?
  3. Körpererinnerungen
  4. Universale Körpersprache.

 

Der Körper in seiner verletzlichen Lebendigkeit wird immer den Blick des Einzelnen auf Wirklichkeit und Welt beeinflussen, sollte aber unsere Beziehung zu Umfeld und Umwelt nicht beeinträchtigen.

 

 

Wenda Focke

… dies Hoffnungsfremdland …

Leben und Werk von

Heinrich MANN, Klaus MANN,

Elisabeth KÜBLER-ROSS,

Annemarie SCHIMMEL,

Susan SONTAG,

Sándor MÁRAI, Antoine de SAINT-EXUPÉRY.

Erste Auflage 2007, 178 Seiten; € 16,00. ISBN 3-86628-175-7


Die Namen der in diesem Band Dargestellten,

Heinrich und Klaus Mann, Elisabeth Kübler-Ross, Annemarie Schimmel, Susan Sontag, Sándor Márai und Antoine de Saint-Exupéry,

scheinen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun zu haben.

Und doch verbindet sie Vieles. Nicht nur der schriftstellerische Beruf, auch ihre Art, sich in dieser Welt daheim, besser gesagt, nicht daheim zu fühlen. Dennoch waren diese Sieben in unterschiedlich starkem Maße überzeugte Europäer, mit einem wesentlich demokratischen Verständnis. 

 

Ihre Weltoffenheit und ihre Sorge um die Zukunft Europas wie um die des Menschen und der Menschheit eint sie in hohem Maße.  Es verbindet sie aber auch die Fülle von Illusionen, Widersprüchen, ihr Aufbegehren und ihre Verstörung durch Krieg oder gar Kriege. Und es verbindet sie ihr unglaublich starker Wille, die vorgefundene Welt und den Menschen in ihr positiv verändern zu wollen.

 

Wie Mosaiksteine  zeigen ihre Werke Übergänge auf, vom 19. ins 20. Jahrhundert, von der Mitte des 20. hinüber ins 21. Jahrhundert, die Entwicklung vom Mitglied der etablierten Oberschicht zu einem erstaunten und erschrockenen Menschen, von dem vom Leben Verwöhnten zum Verzweifelten, am Leben und am Menschen zutiefst Zweifelnden. Sie  vermitteln auch den von allen – unterschiedlich – tief empfundenen Schmerz des „Vorbei“ dieser Epoche.

 

 

 

 

Wenda Focke
Rainer Maria Rilke - schwerelos irdisch
Drei Essays über
Lou Andreas-Salomé, Marina Zwetajewa
Seine Engel.
Erste Auflage 2005, 84 Seiten; € 14,80. ISBN 3-89649-984-X

Einleitung zum Buch:

Zwei russische Frauen besonderer geistiger und emotionaler Größe gab es im Leben Rainer Maria Rilkes, die ihm Heimat hätten sein und werden können. Nur: Heimat – des Herzens. Eine äußere Heimat hätte Bindung bedeutet und ein ihn Herauslösen aus dem Prozess seiner gewichtlosen und zugleich erdrückenden Arbeit, dem Lebens-Dienste an der Poesie.
Eine der Frauen stand am Anfang seines schöpferischen Lebens, Lou Andreas-Salomé. Die andere begegnete ihm kurz vor seinem Ende. Es war die wohl größte russische Dichterin des 20. Jahrhunderts – Marina Zwetajewa.
Was aber war der Anlass zu den vorliegenden drei Essays?
Zum einen faszinieren mich Leben und Werk der Zwetajewa seit Jahren, zum anderen erscheint mir der Mensch Lou Andreas-Salomé weit mehr als eine "femme fatale", sicher in den Augen einer heute lebenden Frau.
Sodann näherte sich mir über Dichtung und Briefe Rilkes das Phänomen der Engel, das in die letzte große Elegie an Marina einmündet. Irdisch war Rilke fast bis in den Tod hinein und dennoch schwerelos, liebend schwerelos.
Diese drei Menschen, Rainer Maria Rilke, Lou Andreas-Salomé und Marina Zwetajewa verband eine tiefe Gemeinsamkeit: sie waren sich bis ins Ende hinein treu. Vielleicht würde man das heute nüchterner mit "sie waren authentisch" übersetzen.
Unbedingte Treue der eigenen Seele und dem eigenen Werk sowie den geliebtesten Personen gegenüber ist auch heute für manch einen etwas fast Undenkbares: "... aber – man wird doch etwas Wasser in den Wein ... ?"
Nein – sie kannten sich, sie wussten, und sie liebten das Leben zu sehr, um es zu betrügen.
Und dann waren da zwischen ihnen die Engel, die sich aus erschreckender Unerträglichkeit zu Schwingen entwickelten, Himmel und Erde zueinanderschwebend, in einer innersten Bewegung, damit das Sichtbare in leuchtend Unsichtbares wandelnd.
O Herr, gib jedem seinen eigenen Tod! -
Während Rainer durch Höllen ging und Lou im Tode noch einmal der Ironie des Lebens anheim fiel, zerbrach Marina am Menschenverrat.
Sie vertrauten jedoch zeitlebens alle drei darauf, dass im Wissen um die ureigene, reine Schwingung der Liebe das wirkliche Leben niemals verloren geht.
Größeren Frauen konnte Rilke nicht begegnen – weniger große Seelen hätten ihn auch wohl kaum ertragen.

 

Wenda Focke

Die zerbrechliche Welt
der menschlichen Angelegenheiten

Über Leben und Alterswerk

der europäischen Schriftstellerinnen
Ricarda Huch, Virginia Woolf, Tania Karen Blixen,

Marina Zwetajewa, Vittoria Colonna,

Marguerite Yourcenar, Hannah Arendt,
Simone de Beauvoir, Ingeborg Bachmann, Grete Weil
Erste Auflage 2005, 302 Seiten; € 19,80. ISBN 3-86628-038-X

 

Ausgangspunkt dieses Buches ist der Versuch, Verflechtungen von Leben und Werk der Schreibenden mit den Themen Altern, Sterben und Tod, Endlichkeit und Abschied darzulegen

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